Die G-Küche wird mitunter auch G-förmige Küche genannt. Sie zählt zu den variabelsten Küchenformen und bringt gleich mehrere Vorteile auf einmal mit: Sie verbindet nämlich reichlich Stauraum, viel Arbeitsfläche und eine einladende Raumgestaltung. Vor allem in größeren Grundrissen kann sie ihre Wirkung voll entfalten.
Form und Aufbau
Die G-Küche verdankt ihren Namen ihrer charakteristischen Form, also einem „G“, das sich aus vier verbundenen Küchenzeilen zusammensetzt. Drei davon verlaufen klassisch entlang der Wand oder stehen frei im Raum, während die vierte Zeile zumeist als Halbinsel in den Raum hineinragt. Und genau diese vierte Seite ist es, die der G-Küche ihren besonderen Charakter verleiht.
In der Praxis kann diese Halbinsel ganz unterschiedlich genutzt werden: als zusätzliche Arbeitsfläche, als Koch- oder Spülbereich oder – besonders beliebt – als Thekenplatz mit Hockern. Vor allem in offenen Wohnküchen schafft die Halbinsel eine fließende Verbindung zwischen Koch- und Wohnbereich.