Naturstein-Arbeitsplatte
Eine Naturstein-Arbeitsplatte bringt ein Stück Erdgeschichte in Ihre Küche. Der Stein ist in Jahrmillionen unter Druck und Hitze entstanden und trägt Adern, Einschlüsse und Farbverläufe, die kein Hersteller nachbauen kann. Das Material fühlt sich kühl und fest an, hält jahrzehntelang und gewinnt mit den Jahren an Charakter. Wir bei Küchen Fahn zeigen Ihnen in unserer Ausstellung in Hürth Originalmuster aus Granit, Quarzit, Schiefer und Marmor und beraten Sie zu Farbe, Oberfläche und Pflege.
Jede Platte ein Unikat
Naturstein gibt es in unzähligen Farben und Zeichnungen, von hellem Beige und Grau bis zu tiefem Schwarz oder kräftigem Grün. Granit zeigt eine körnige, gleichmäßige Struktur und zählt zu den härtesten Sorten. Quarzit verbindet eine feine, oft marmorähnliche Maserung mit hoher Widerstandskraft. Schiefer wirkt matt und angenehm ruhig, Marmor bringt die bekannte edle Äderung in den Raum. Selbst zwei Platten aus demselben Steinbruch unterscheiden sich in Details, sodass Ihre Küche ein Einzelstück erhält. Die Oberfläche lässt sich poliert, satiniert oder geledert ausführen, je nachdem, welche Wirkung Sie bevorzugen. Geledert bedeutet, dass die Oberfläche gebürstet wird und eine leicht strukturierte, matte Haptik erhält.
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Granit und Quarzit zählen zu den härtesten natürlichen Materialien und nehmen Messerklingen, Töpfen oder abgestellten Flaschen kaum etwas übel. Die Oberfläche bleibt viele Jahre lang eben und glänzend und muss nur selten aufgearbeitet werden. Wir empfehlen Ihnen trotzdem ein Schneidbrett, denn der Stein ist härter als jede Klinge und stumpft Messer schnell ab. Marmor und Schiefer sind weicher und verlangen etwas mehr Rücksicht, belohnen das aber mit einer Optik, die sich mit keinem anderen Material erreichen lässt.
Schutz durch Versiegelung
Naturstein ist von Natur aus leicht porös. Eine fachgerechte Imprägnierung verschließt die feinen Poren und hält Feuchtigkeit, Fett und Keime von der Platte fern. Die Imprägnierung ist nach dem Trocknen unsichtbar und verändert die Farbe des Steins kaum. Die verwendeten Mittel sind lebensmittelecht, sodass Sie Obst, Gemüse oder Teig direkt auf dem Stein verarbeiten können. Essig, Zitronensaft oder Mineralwasser hinterlassen auf Granit und Quarzit keine Spuren. Marmor reagiert empfindlicher auf Säuren und kann matte Stellen bekommen, deshalb beraten wir Sie hier zu einem passenden Schutz. Sie wischen Rotwein, Kaffee oder Kurkuma am besten zügig ab, damit sich keine Farbstoffe im Stein festsetzen.
Umgang mit Hitze und Gewicht
Der Stein hat bei seiner Entstehung Temperaturen ausgehalten, die in keiner Küche vorkommen. Sie sollten heiße Töpfe dennoch auf einen Untersetzer stellen, denn ein plötzlicher Temperatursprung kann Spannungsrisse verursachen. Die Festigkeit variiert bei großen Formaten leicht innerhalb einer Platte, weil feine Einschlüsse die Struktur unterbrechen. Verteilen Sie Lasten deshalb gleichmäßig und steigen Sie zum Fensterputzen nicht auf die Platte. Ein schwerer Topf, der hart auf die Kante fällt, hinterlässt unter Umständen eine Abplatzung, die sich vom Fachbetrieb ausbessern lässt.
Sauber mit wenigen Handgriffen
Warmes Wasser, ein mildes Spülmittel und ein weiches Tuch genügen für die tägliche Reinigung. Scheuerschwämme, säurehaltige Reiniger und Entkalker greifen die Imprägnierung an und gehören nicht auf den Stein. Sie frischen den Schutz etwa einmal im Jahr mit einem Steinpflegemittel auf, das Farbe und Glanz erhält. Die Platte bleibt damit auch nach zwanzig Jahren so ansehnlich wie am ersten Tag.
Kante, Stärke und Unterbau
Eine Natursteinplatte wiegt deutlich mehr als eine Platte aus Schichtstoff oder Holz. Die Unterschränke müssen das Gewicht tragen, und der Transport in die Wohnung will geplant sein. Lange Platten werden bei Bedarf geteilt und mit einer kaum sichtbaren Fuge verbunden. Übliche Stärken liegen bei zwei oder drei Zentimetern, dünnere Platten wirken mit einer Aufdopplung an der Vorderkante massiver. Die Kante erhält ein schlichtes, gefastes oder gerundetes Profil. Aussparungen für Spüle, Kochfeld und Steckdosen werden im Werk gefräst, deshalb nehmen wir das Aufmaß erst nach der Montage der Schränke. Naturstein liegt preislich oberhalb von Schichtstoff und auf ähnlichem Niveau wie Keramik, die Lebensdauer rechtfertigt den Aufwand.
Muster, Aufmaß und Montage aus einer Hand
Sie vergleichen in unserer Ausstellung in Hürth verschiedene Steinsorten im Original und legen sie an Ihre Wunschfront. Wir stimmen Farbe, Kante und Oberfläche mit Ihnen ab, übernehmen das genaue Aufmaß vor Ort und lassen die Platte vom Steinmetz passgenau fertigen. Die Montage erfolgt durch unsere eigenen Monteure, sodass Anschlüsse und Fugen sauber ausgeführt sind. Vereinbaren Sie gern gleich einen unverbindlichen Beratungstermin, und wir planen Ihre Naturstein-Arbeitsplatte zusammen mit der gesamten Küche.
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